Freitag, 20. Januar 2017

Mones wöchentlicher Leseabend.


Hallo und herzlich Willkommen zum ersten Leseabend im neuen Jahr.

Ich weiß, dass es lange Zeit keinen Leseabend gab, doch dafür gab es private Gründe.
Dafür habe ich im November 2016 zwei weitere Bücher fertig geschrieben und war auch sonst abseits des Blogs fleißig.

Doch nun will ich versuchen wieder die wöchentlichen Leseabende aufleben zu lassen.
Dabei kann es gut sein, dass ich diese nun auf die Freitagabende verschieben muss, aber das wird sich noch zeigen.

Nun erst einmal viel Spaß bei dem heutigen Leseabend.
Wie immer geht es pünktlich um 18 Uhr los.

Wer mag darf gerne schon zeigen, was er heute Abend lesen wird.

Ich werde den zweiten Teil der Aria und Perry Trilogie weiterlesen.

18 Uhr ~ erste Frage: Womit macht ihr es euch heute gemütlich?

Wie schon erwähnt lese ich den zweiten Teil der Aria und Perry Trilogie

19 Uhr ~ zweite Frage:
Welches noch zu lesende Buch steht bei euch 2017 an oberster Stelle?

Bei mir ist es Secret Fire Teil 2.

20 Uhr ~ dritte Frage:
Habt ihr euch eine bestimmte Anzahl an Bücher für 2017 vorgenommen?

Nein, ich lese das was ich schaffe.

21 Uhr ~ vierte Frage:
Nennt mir den ersten vollständigen Satz auf eurer aktuellen Seite.

»Die Eingangstür öffnete sich und fiel dann mit einem dumpfen Geräusch wieder ins Schloss.«

22 Uhr ~ fünfte Frage:
Nennt mir bitte eure aktuelle Seitenzahl.

Ich bin im eBook auf Seite 91 von 281

23 Uhr ~ sechste Frage:
Habt ihr euer Buch geschafft?

Nein, ich habe noch ein wenig zu lesen.

Bücherweisheiten #3


Montag, 16. Januar 2017

Blogtour zu Plötzlich Zauberer




Herzlich willkommen an Tag 2 der Blogtour rund um "PLÖTZLICH ZAUBERER" von Scott Meyer erschienen im Luzifer Verlag.

Ich berichte Euch von DER Datei, die Martin Banks eines nachts herunterläd. Hier einige Auszüge aus der Leseprobe.

"In dieser Nacht sah er sich auf den Servern eines Herstellers für Mobiltelefone um, der schon seit den 1930ern im Geschäft war. Allerdings hatten sie zu dieser Zeit Radios in der Größe von Briefkästen hergestellt. Er hatte eigentlich gar nichts Schlimmes getan. Martin hatte nicht einmal gewaltsam eindringen müssen. Jeder, der gute Kenntnisse von Netzwerkstrukturen hatte und gewillt war, sich eine unglaubliche Menge von verblüffend langweiligen Informationen anzusehen, hätte diese Datei finden können.
Sie gehörte in die Kategorie: besonders uninteressant.
Fünf Terabyte einfacher ASCII-Textzeichen. Selbst der Name machte Martin schläfrig – repository1-c.txt. Der Moment, in dem er dachte, dass kein vernünftiger Mensch an einer Datei wie dieser interessiert sein könnte, war der Moment, in dem er beschloss, einen Blick hinein zu riskieren.
Er schätzte, dass es zu lange dauern würde, sie komplett herunterzuladen, darum entschied er stattdessen, direkt mit einem Terminal-Emulator auf sie zuzugreifen. Als die Datei sich öffnete, schien sie aus einer endlosen Reihe riesiger, unterschiedlicher Datenblöcke zu bestehen. Die einzelnen Datenblöcke waren ein gewaltiges Zahlenwirrwarr, in dem sich nur ab und zu Bruchstücke von erkennbarem Text fanden. Er hätte die Datei einfach komplett ignorieren können, wenn da nicht die Tatsache gewesen wäre, dass sich viele der Zahlen scheinbar ständig änderten. Er überprüfte das schließlich genauer. Er arbeitete mit seinem Standard-Texteditor, und soweit er wusste, hatte er bislang kein Update eingespielt, durch das so etwas möglich wäre. Aber er sah es – ganz deutlich."


"Offensichtlich bin ich im Laufe der letzten Jahre nach und nach etwa sieben Zentimeter gewachsen und habe es erst jetzt bemerkt. Und zwar direkt, nachdem ich meine Größe in einer seltsamen Textdatei geändert habe, die ich online gefunden habe. Das ist alles vollkommen normal, dachte er."


"Jeder, der bei Science-Fiction Dingen und auch in Naturwissenschaften aufgepasst hatte, stieß irgendwann auf das Konzept, dass die Realität, wie wir sie kannten, ein Computerprogramm war. Die Menschen waren lediglich Unterprogramme. Sie waren keine biologischen Organismen, die sich an eine Felskugel klammerten, die um einen Feuerball umgeben von einem Meer aus Nichts herumraste, sondern sie waren simulierte Organismen, die an einem virtuellen Felsbrocken hingen, der sich in einem unergründlichen Programm befand, das ein Spiel, eine Wettersimulation oder sogar ein Bildschirmschoner sein konnte.
Nein, kein Bildschirmschoner, dachte Martin. Eine Gesellschaft, die fortgeschritten genug war, um ein solch anspruchsvolles Programm hervorzubringen, hätte längst einen Monitor entwickelt, in den sich keine Pixel mehr einbrannten.
Sobald sich sein psychischer Zustand etwas beruhigt hatte und der Schrecken einer schweren Erregung gewichen war, erkannte Martin die Ironie der ganzen Situation. Seit Anbeginn der dokumentierten Zeit hatte man über das Wesen des Daseins diskutiert. Die größten Denker hatten ihr gesamtes Leben damit verbracht, sich mit den Grundfragen des Lebens herumzuschlagen. Selbst ganz einfache Entdeckungen wie das Rad und die Hebelgesetze hatten die menschliche Existenz tief greifend verändert.
Jetzt hatte Martin den Beweis dafür gefunden, was genau wir wirklich waren, und er hatte die Mittel, um Dinge ohne größere Anstrengung sofort zu ändern. Er war durch eine zufällige Entdeckung zur wichtigsten Figur der Menschheitsgeschichte geworden, und er wünschte sich verzweifelt, dass er all dies wieder rückgängig machen könnte.
Martin schaute auf die Uhr. Es war mittlerweile drei Uhr morgens. Er hatte sechs Stunden einfach nur dagelegen, an die Decke gestarrt und so die Panik etwas gelindert. Er stand wieder auf und schluckte zwei Schlaftabletten mit einem doppelten Bourbon herunter, dann schaltete er überall das Licht aus und verlor schließlich das Bewusstsein."
(Quelle: http://www.luzifer-verlag.de/ploetzlich-zauberer-von-scott-meyer/)


Das Gewinnspiel
Beantworte die Tagesfrage als Kommentar und sende uns am Ende der Blogtour das Lösungswort.
Für das Lösungswort findest du jeden Tag einen markierten Buchstaben. Die Lösung bitte bis 22.01.2017 an gewinnspiel@booktraveler.de Betreff: Plötzlich Zauberer schicken.

Meine Tagesfrage: 

Was würdest du tun, wenn die Datei bei dir gelandet wäre?
 

Die genauen Teilnahmebedingungen findest du *hier*


Der Gewinn

1 Print "PLÖTZLICH ZAUBERER" von Scott Meyer
2 mal je 1 eBook "PLÖTZLICH ZAUBERER" im Wunschformat



 





Hier alle Stationen der PLÖTZLICH ZAUBERER Blogtour
15.01 Plötzlich Zauberer hier Sonja
16.01 DIE DATEI bei mir
17.01 Reise durch die Zeit Sandro
18.01 Merlins Geheimnis Tamara
19.01 König Artus ist mein Boss Jens
20.01 Computer Helden Svenja

Freitag, 6. Januar 2017

Bücherweisheiten #1

Huhu ihr Lieben,

Ab heute werde ich euch jeden Freitag einen Spruch posten, der in Zusammenhang mit Büchern steht.
Es sind Zitate und Sprichwörter, manch ein Spruch ist auch zum Lachen, manch einer zum Nachdenken.
Es sind die, welche mir am Meisten gefallen.
Nehmt nicht alles so ernst und Erfreut euch einfach daran.

Eure Mone

Rezension zu »Wich Hunter - Herz aus Dunkelheit«

Zwischen Liebe und Verrat.

Was bleibt der gefürchteten Hexenjägerin Elizabeth Grey, nachdem sie ihr Stigma und damit ihre magische Unverwundbarkeit verloren hat? Ihr Kampfgeist. Und ihre Liebe. Doch nicht alle trauen der ehemaligen Gegnerin. Und was hat John, der Heiler, gewonnen, nachdem die Kraft des Stigmas auf ihn übergegangen ist? Sein Leben. Und eben jene Unverwundbarkeit. Aber diese Kraft verändert ihn. Und schon bald erkennt Elizabeth ihn kaum wieder. Denn seine neue Macht treibt ihn in den tobenden Krieg. Wird Elizabeth John vor dem Sog des Stigmas schützen können? Ohne ihre einstige Stärke, aber mit dem Mut der Verzweiflung?

Blogtour zu 30 Sekunden zu spät



Hallo und herzlich Willkommen zum fünften Tag unserer Reise zu 30 Sekunden zu spät.

Mit dem heutigen Thema erkläre ich euch, was der Butterfly Effect ist.

Als Schmetterlingseffekt, englisch butterfly effect bezeichnet man den Effekt, dass in komplexen, nichtlinearen dynamischen, deterministischen Systemen eine große Empfindlichkeit auf kleine Abweichungen in den Anfangsbedingungen besteht. Geringfügig veränderte Anfangsbedingungen können im langfristigen Verlauf zu einer völlig anderen Entwicklung führen. Es gibt hierzu eine bildhafte Veranschaulichung dieses Effekts am Beispiel des Wetters, welche namensgebend für den Schmetterlingseffekt ist: »Kann der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien einen Tornado in Texas auslösen?«
Die Metapher ist insofern problematisch, als manche Menschen den Schmetterlingseffekt als Synonym für den Schneeballeffekt ansehen, bei dem kleine Effekte sich über eine Kettenreaktion selbst verstärken. Das ist jedoch hier nicht gemeint, sondern dass kleine Abweichungen langfristig ein ganzes System vollständig und unvorhersagbar verändern können.

Herkunft der Bezeichnung: 
Der einprägsame Begriff Schmetterlingseffekt stammt von dem US-amerikanischen Meteorologen Edward N. Lorenz, der 1972 vor der American Association for the Advancement of Science einen Vortrag mit dem Titel Predictability: Does the Flap of a Butterfly’s Wings in Brazil set off a Tornado in Texas? hielt. In seiner ursprünglichen Form verwendete er allerdings den Flügelschlag einer Möwe statt des Schmetterlings.

Hier ein Beispiel:

Meteorologie

Da die Anfangsbedingungen experimentell immer nur mit endlicher Genauigkeit bestimmt werden können, ist eine Konsequenz dieses Effekts für solche Systeme, dass es unmöglich ist, ihr Verhalten für längere Zeit vorherzusagen. Zum Beispiel kann das Wetter für einen Tag relativ genau prognostiziert werden, während eine Vorhersage für einen Monat kaum möglich ist. Selbst wenn die ganze Erdoberfläche mit Sensoren bedeckt wäre, diese nur geringfügig voneinander entfernt lägen, bis in die höchsten Lagen der Erdatmosphäre reichten und exakte Daten lieferten, wäre auch ein unbegrenzt leistungsfähiger Computer nicht in der Lage, langfristig exakte Prognosen der Wetterentwicklung zu machen. Da das Computermodell die Räume zwischen den Sensoren nicht erfasst, kommt es zu geringfügigen Divergenzen zwischen Modell und Realität, die sich dann positiv verstärken und zu großen Unterschieden führen. Beispielsweise lassen sich aus den Daten von 1000 Wetterstationen einigermaßen zuverlässige Prognosen über einen Zeitraum von vier Tagen machen. Für entsprechende Vorhersagen über elf Tage bräuchte man bereits 100 Millionen gleichmäßig über die Erde verteilte Messstationen. Absurd wird das Vorhaben, wenn sich die Vorhersage über einen Monat erstrecken soll; denn dann wären 1020 Wetterstationen erforderlich, das heißt je eine auf je fünf Quadratmillimeter Erdoberfläche. Allerdings ist das Lorenz-Modell eigentlich viel chaotischer als der tatsächliche Wetterverlauf. Die Gleichungen sind viel instabiler als die grundlegenden physikalischen Gleichungen. Der Mathematiker Wladimir Igorewitsch Arnold gibt als eine prinzipielle obere Schranke für die Wettervorhersage zwei Wochen an.
Quelle: Wikipedia

Und natürlich gibt es auch dieses Mal ein Gewinnspiel:
Das Gewinnspiel
Beantworte die täglich die Frage per Kommentar.
Unsere genauen Teilneahmebedingungen findest du *hier*
Der Gewinn
1 Print "30 Sekunden zu spät" von Kaja Bergmann



Und hier die heutige Frage:


Woher stammt die Bezeichnung »Schmetterlingseffekt«?


Schreibt mir eure Antworten in die Kommentare.



Ich hoffe, mein Beitrag hat euch gefallen.
Damit ihr auch keine Station unserer Reise verpasst, hier noch einmal der Fahrplan:

02.01.2017 - 30 Sekunden zu spät - Buchreisender
03.01.2017 - Ich weiß, wer ich bin - Reading is like taking a Journey
04.01.2017 - Miranda fühlt sich verfolgt - Schattenwege
05.01.2017 - Opa weiß es nicht - Büchertraum
06.01.2017 - Butterfly Effect - bei mir
07.01.2017 - Was wäre wenn - Tamys Bücherwelt
08.01.2017 - Kaja Bergmann - Katis Bücherwelt